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    Bekanntlich ist in unserer Gegend der Monat Mai der sogenannte „Marienmonat“. Das zeigt sich besonders in Attendorn in den zahlreichen Maiandachten in der Kapelle Waldenburg.

    Aus diesem Grund veröffentlichen wir zwei Gedichte von Josefine Wagener-Zeppenfeld: „Waldenburger Muttergotteslied“ und „Waldenburger Marienlied“.

    Waldenburger Muttergotteslied

    (Melodie:  Wunderschön prächtige…)

    Mutter der ganzen Welt!

    Hie ungerm grainen Zelt

    In unsem Walmerich bis du uns noh.

    Du Hiemmelsküenigin, der Mensken Tröüsterin.

    Noch kainer si-ek van die verloten soh.

    Jungfrau im Lechterglanz,

    Mutter im Duarnenkranz!

    Lehre uns deylen met Armen dat Brout,

    Mak unse Hiatten wiet fiar alle Nout.

    Du groute Mittlerin,

    Wes Mutter allen sin.

    Dien Hiatte spannt si-ek wiet üewwer dai Welt.

    Du hias fiar jeden Tiet, di-ek trennet Grenzen nit,

    Dü süß nit Farwe, nit Sproke, nit Geld.

    Viar die sin Aarm un Riek,

    Helle un dunkle Hut gliek.

    Help unsem Brauer in Nout bitestohn,

    Hai kann am Owend nit no Heyme gohn.

    Anmerkung: Dieses Lied wurde bei der Muttergottesfeier in der Kapelle Waldenburg am 17. Juni 1984 gesungen.

    Waldenburger Marienlied

    (Melodie: Maria, Maienkönigin)

    Maria, Hiemmelsküenigin,

    Siet fröien Kingertien

    Tüt et no Walmerich uns jien,

    Di Luaw un Dank te sien.

    Sind Leyd un Kummer noch sou grout,

    Kanns du doch Troust uns giawen.

    Et litt jo kainer grött’re Nout,

    As du in dienem Liawen.

    Vergiett ouk unse Kinger nit,

    Dai eygene Wiage gengen.

    Lot, Mutter, alles met der Tiet

    Si-ek wier taum Guerren wengen.

    Hal uns an diener laiwen Hand,

    Dai kainer geyt verlo-ern,

    Un siane Volk un Vaterland

    Un unse Attendo-ern.

    Und hier die Übersetzungen:

    Waldenburger Muttergotteslied

    (Melodie: Wunderschön prächtige…)

    Mutter der ganzen Welt!

    Hier unter dem grünen Zelt

    In unserer Waldenburg bist du uns nah

    du Himmelskönigin, der Menschen Trösterin.

    Noch keiner sah sich von dir verlassen.

    Jungfrau im Lichterglanz,

    Mutter im Dornenkranz!

    Lehre uns teilen mit Armen das Brot,

    mach unsere Herzen weit für alle Not.

    Du große Mittlerin

    willst Mutter allen sein

    dein Herz spannt sich weit über diese Welt.

    Du hast für jeden Zeit, dich trennen keine Grenzen,

    du siehst nicht Farben, nicht Sprachen, nicht Geld.

    Für dich sind Arm und Reich,

    helle und dunkle Haut gleich.

    Hilf unserm Bruder in Not beizustehen,

    er kann am Abend nicht nach Hause gehen.

    Waldenburger Marienlied

    (Melodie: Maria, Maienkönigin)

    Maria, Himmelskönigin,

    seit frühen Kindertagen

    zieht es uns nach Waldenburg hin,

    dir Lob und Dank zu sagen.

    Sind Leid und Kummer noch so groß,

    kannst du uns doch Trost geben.

    Es litt ja keiner größere Not,

    als du in deinem Leben

    Vergiss auch unsere Kinder nicht,

    die eigene Wege gehen.

    Lass, Mutter, alles mit der Zeit

    sich wieder zum Guten wenden.

    Halt uns an deiner lieben Hand,

    der keiner geht verloren,

    und segne Volk und Vaterland

    und unser Attendorn.

    Text und Zeichnung wurden mit freundlicher Genehmigung der Familie Wagener dem Band „Heymot – Gedichte aus Attendorn“ von Josefine Wagener-Zeppenfeld entnommen.

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