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  • Sonderausstellung „Der 1. Weltkrieg im Spiegel expressiver Kunst“

    20. Mai 2014
    18:30

    Wir werden im Südsauerlandmuseum eine Führung durch die Sonderausstellung „Der 1. Weltkrieg im Spiegel expressiver Kunst“ machen.

    Ausstellung Weltkrieg

    Mit dem Jahr 2014 ist der Beginn des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren bereits Thema diverser Ausstellungen und einer Fülle von Medienbeiträgen.

    Das Südsauerlandmuseum wird Station einer Wanderausstellung, die das Kriegsgeschehen 1914 – 1918 vorwiegend mit Mitteln expressiver  Kunst thematisiert.

    Ermöglicht hat sie der Olper Sammler Dr. Gerhard Schneider, der mit speziellen Kunstausstellungen auf dem Hintergrund geschichtlicher Ereignisse im In- und Ausland Anerkennung gefunden hat.

    Die internationale Geschichtsschreibung charakterisiert den Ersten Weltkrieg als „Urkatastrophe des zwanzigsten Jahrhunderts“. Während er bei den Franzosen und Engländern noch heute als „Der große Krieg“ bezeichnet wird, ist er aus dem deutschen Bewusstsein einmal durch die erlittene Niederlage verdrängt, zum anderen durch die noch katastrophaleren Folgen des Zweiten Weltkriegs überlagert worden. Hinzu kam, dass die kriegskritischen Bilder z. B. eines Otto Dix, George Grosz oder eine Käthe Kollwitz, die überwiegend erst in den 1920er Jahren entstanden, ab 1933 im Sinne der von den Nazis geforderten Revanche für den sog. „Diktat-Schmachfrieden“ von Versailles als „gemalte Wehrkraftzersetzung“ diffamiert wurden. Die Arbeiten aus der Sammlung Gerhard Schneider und von ihm gesichteter Künstlernachlässe sind größtenteils bereits während der Kriegszeit 1914 – 1918 entstanden, und nur ein kleinerer Teil bezieht sich auf die Aspekte „Erinnerung und Mahnung“. Zudem lässt sich feststellen, dass Kriegsdarstellungen mit Mitteln der modernen Formensprachen vor allem ein deutsches Phänomen darstellen. In den übrigen kriegführenden Nationen orientierte man sich zumeist an traditionell-realistischer Malerei. Insgesamt überraschen Fülle und Qualität der Arbeiten von der Hand heute kaum bekannter, oft in Vergessenheit geratener Künstler, die mit unverstellt kritischem Blick eigene Erlebnisse und Situationen zum Bildinhalt wählten.

    Angesichtes der Bedrohungen der jüngsten Zeit stellt diese Ausstellung darüber hinaus einen Appell dar, für jede Möglichkeit des Friedenserhalts zu kämpfen.

     

     

     

     

     

     

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