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	<title>Heimatverein Attendorn</title>
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	<description>Verein für Orts- und Heimatkunde Attendorn e.V.</description>
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		<title>Ausstellung: Baracken in Attendorn</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 16:33:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>khe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><strong> </strong>(khe) Erst in der vergangenen Woche wurde die Letzte ihrer Art abgerissen: Eine Baracke, die wie zahlreiche andere das Stadt&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong>(khe) Erst in der vergangenen Woche wurde die Letzte ihrer Art abgerissen: Eine Baracke, die wie zahlreiche andere das Stadtbild Attendorns in der zeit des 2. Weltkrieges und danach geprägt haben.</p>
<p>Mit diesem Stück Zeitgeschichte beschäftigt sich eine Ausstellung des Vereins für Orts- und Heimatkunde im Senioren-Zentrum St. Liborius seit dem letzten Sonntag (8.1.2012). Mit zahlreichen Originalfotos aus dieser Zeit werden für die Heimbewohner aber auch jeden anderen Besucher, soweit sie schon damals in der Hansestadt wohnten, Erinnerungen wach, die nicht immer zu den besten gehören.</p>
<p>Wie der Leiter des Heims, Uwe Beul, den bei der Ausstellungseröffnung Anwesenden in seiner Begrüßungsansprache erläuterte, handelt es sich bei Baracken um behelfsmäßige Unterkünfte, meist nicht unterkellert und einstöckig in Holzbauweise. Das Wort bezeichnete zunächst eine Soldatenunterkunft, wurde dann aber auch für die vorübergehende massenweise Unterbringung von Arbeiter, Flüchtlingen, Ausgebombten, Kriegsgefangenen, Internierten und Zwangsarbeitern genutzt.</p>
<p>Die Baracken waren, wie der Vorsitzende des Heimatvereins, Reinhard König, in seinen Eröffnungsworten deutlich machte, in Attendorn zunächst für die zahlreichen Zwangsarbeiter in den Firmen über das ganze Stadtgebiet verteilt.</p>
<p>Nach dem Ende des Krieges dienten sie dann als Bleibe für viele Attendorner. Auch Flüchtlinge, die es in die Hansestadt verschlagen hatte, wohnten vorübergehend in diesen Unterkünften. Anfang der 1960er Jahre wurden sie dann bis auf eine Ausnahme abgerissen oder abgebrannt, wobei sie wie im Frühjahr 1965 auf dem Schelmeskamp als Brand – Feuerwehrübung genutzt wurden.</p>
<p>Die Ausstellungseröffnung wurde musikalisch von Siegfried Jahn begleitet.</p>
<p>Wie durch diese Bilder der Ausstellung zahlreiche Erinnerungen von heutigen Attendorner wach wurden, zeigte sich schon am Tag der Ausstellungseröffnung, an dem zahlreiche Besucher intensiv vor den Bildern diskutierten. Es ist die fünfte Ausstellung dieser Art des Heimatvereins im Senioren-Zentrum, in der er die Geschichte der Stadt Revue passieren lässt.</p>
<p>Die Ausstellung ist noch bis Ende Februar während der Öffnungszeiten des Heimes zu besichtigen.</p>
<p><a  rel="attachment wp-att-883" href="http://www.heimatverein-attendorn.de/2012/01/08/ausstellung-baracken-in-attendorn/ausstellungseroffnung-bilder-13a/"><img class="aligncenter size-large wp-image-883" title="Ausstellungseröffnung Bilder (13a)" src="http://www.heimatverein-attendorn.de/wp-content/uploads/2012/01/Ausstellungseröffnung-Bilder-13a-450x299.jpg" alt="" width="450" height="299" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a  rel="attachment wp-att-884" href="http://www.heimatverein-attendorn.de/2012/01/08/ausstellung-baracken-in-attendorn/ausstellungseroffnung-bilder-14a/"><img class="aligncenter size-large wp-image-884" title="Ausstellungseröffnung Bilder (14a)" src="http://www.heimatverein-attendorn.de/wp-content/uploads/2012/01/Ausstellungseröffnung-Bilder-14a-450x299.jpg" alt="" width="450" height="299" /></a></p>
<p><strong>Großes Interesse fanden die Bilder der Baracken im Attendorner Stadtgebiet bei den Besuchern schon am Eröffnungstag der Ausstellung.</strong></p>
<p style="text-align: right;">Fotos: Karl-Hermann Ernst</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Alles tau siener Tiet</title>
		<link>http://www.heimatverein-attendorn.de/2011/12/07/alles-tau-siener-tiet/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 09:44:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>khe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Platt gekürt]]></category>

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		<description><![CDATA[<pre>Üewwer Liturgien löt siek stri-en.
Se stoht grout uawenaan
Biem jungen Volk, doch iek mat si-en:
Me gewiennd siek schlecht da</pre><p>&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>Üewwer Liturgien löt siek stri-en.
Se stoht grout uawenaan
Biem jungen Volk, doch iek mat si-en:
Me gewiennd siek schlecht daodran.

Et kam maol wier en niggen Här;
Un diamn 'wört balle gelungen,
Dat in d' r Christnacht nit maol mehr
Dat „Stille Nacht" wör sungen.

Jedoch de Organist waor schlau.
Dei harr' alt, viarbedacht,
N'paar Jungens, dei ouk fix un gau,
Taum Bälge-Trian met bracht.

Grad bi d'r Wandlung ganz van fa'n
Soll „Stille Nacht" opklingen;
Doch dei Vikar hofdat nit gä'n,
Hei lait dat Schalter springen.

De Stroum waor fut - nu iset ut -
Sou dachte wall im" stillen,
T'küemmet nix mehr ut d'r Uargel rut,
Un iek hev' mienen Willen.

Dao fonk de Uargel aohne Stroum
Ganz sachte aan te klingen,
Grad sou, äs föngen bi düessem Toun
De Engel aan te singen.

Dei kleinen Schellen daoren kund:
„De Wandlung fanget aan."
Sou stille waort im Kiarkenrund,
Me faulde dat tau düeser Stund
Dat Christkind wi-erkam.

Sacht gonk dei Ougenblick verbie.
Dat Krippenkind, sou klein
As daomaols, waor uns naoge hie,
Dat groute Weltgescheihn.

Nu fonk de Orgel ouk wier frie
Un mächtig aan te klingen.

Me sall met bester Liturgie
Dat Volksguet nit betwingen

Das Gedicht ist dem Nachlass von Ferdinande Laymann entnommen.
Die Übersetzung ins Hochdeutsche
wurde von Hubert Wacker+ vorgenommen.
<pre><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Alles zu seiner Zeit</strong></span></span>

<span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Über Liturgien lässt sich streiten.</span></span>
<span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Sie stehn groß obenan</span></span>
<span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Beim jungen Volk, doch ich muss sagen:</span></span>
<span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Man gewöhnt sich schwer daran.</span></span>

<span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Es kam mal wieder ein neuer Herr, </span></span>
<span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Und dem war's bald gelungen, </span></span>
<span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Dass in der Christnacht nicht mal mehr </span></span>
<span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Das "Stille Nacht" ward gesungen.</span></span>

<span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Jedoch der Organist war schlau.</span></span>
<span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Der hatte schon vorbedacht,</span></span>
<span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">'n paar Jungen, die auch schnell und flink,</span></span>
<span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Zum Bälge-Treten mit gebracht.</span></span>

<span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Grad bei der Wandlung ganz von fern </span></span>
<span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Sollte "Stille Nacht" erklingen; </span></span>
<span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Doch der Vikar hört' das nicht gern, </span></span>
<span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Er ließ den Schalter springen.</span></span>

<span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Der Strom war fort - nun ist es aus -</span></span>
<span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">So dacht' er wohl im Stillen, </span></span>
<span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">'s kommt nichts mehr aus d'r Orgel raus, </span></span>
<span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Und ich hab' meinen Willen.</span></span>

<span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Da fing die Orgel ohne Strom </span></span>
<span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Ganz sachte an zu klingen, </span></span>
<span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Grad so, als fingen bei diesem Ton </span></span>
<span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Die Engel an zu singen.</span></span>

<span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Die kleinen Schellen taten kund: </span></span>
<span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">"Die Wandlung fangt an." </span></span>
<span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">So still war es im Kirchenrund, </span></span>
<span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Man fühlte, dass zu dieser Stund </span></span>
<span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Das Christkind wiederkam.</span></span>

<span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Sacht ging der Augenblick vorbei. </span></span>
<span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Das Krippenkind, so klein </span></span>
<span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Wie damals, war uns nahe hier, </span></span>
<span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Das große Weltgeschehen.</span></span>

<span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Nun fing die Orgel auch wieder frei </span></span>
<span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Und mächtig an zu klingen.</span></span>

<span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Man soll mit bester Liturgie </span></span>
<span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Das Volksgut nicht bezwingen.</span></span></pre>
</pre>
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		<title>&#8220;100 Jahre Listertalsperre&#8221; erscheint am 19. November 2011</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 05:03:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bfree</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Chronik]]></category>
		<category><![CDATA[Listertalsperre]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>&#8220;100 Jahre Listertalsperre&#8221; s0 lautet der Titel unserer neuen Veröffentlichung.</p>
<p>Die  Dokumentation über „100 Jahre Listertalsperre“ beinhaltet die  Geschichte der Listertalsperre vom Beginn der Planungen im Jahre 1904  bis zum letzten Überlauf des Hochwassers im Winter und dem trockenen  Sommer 2011. Sie wird bereichert durch historische Protokolle aus  Kaisers Zeiten, Briefen zwischen Behörden, Anliegern und Bauunternehmern  sowie Fotografien, Zeitzeugenberichten und aktuellen Beiträgen in Wort  und Bild.</p>
<p><a href="http://www.heimatverein-attendorn.de/wp-content/uploads/2011/10/VOH_Chronik_Listersperre_Plakat.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-859" title="Chronik Listersperre"></a>In  über 280 Seiten stellen wir die bewegte, bunte,  abwechslungsreiche und spannende Geschichte der Listertalsperre dar.</p>
<p>Dieses Buch ist ab dem 19. November 2011 zum Preis von 19,50 EUR  bei uns erhältlich:</p>
<p>Verein für Orts- und Heimatkunde Attendorn e.V.,  Hansastr. 4, 57439 Attendorn <strong>Telefon:</strong> 0 27 22 / 63 41 65 oder per E-ma&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;100 Jahre Listertalsperre&#8221; s0 lautet der Titel unserer neuen Veröffentlichung.</p>
<p>Die  Dokumentation über „100 Jahre Listertalsperre“ beinhaltet die  Geschichte der Listertalsperre vom Beginn der Planungen im Jahre 1904  bis zum letzten Überlauf des Hochwassers im Winter und dem trockenen  Sommer 2011. Sie wird bereichert durch historische Protokolle aus  Kaisers Zeiten, Briefen zwischen Behörden, Anliegern und Bauunternehmern  sowie Fotografien, Zeitzeugenberichten und aktuellen Beiträgen in Wort  und Bild.</p>
<p><a  href="http://www.heimatverein-attendorn.de/wp-content/uploads/2011/10/VOH_Chronik_Listersperre_Plakat.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-859" title="Chronik Listersperre"><img class="size-large wp-image-860 alignright" title="Chronik Listersperre" src="http://www.heimatverein-attendorn.de/wp-content/uploads/2011/10/VOH_Chronik_Listersperre_Plakat-318x450.jpg" alt="" width="223" height="315" /></a>In  über 280 Seiten stellen wir die bewegte, bunte,  abwechslungsreiche und spannende Geschichte der Listertalsperre dar.</p>
<p>Dieses Buch ist ab dem 19. November 2011 zum Preis von 19,50 EUR  bei uns erhältlich:</p>
<p>Verein für Orts- und Heimatkunde Attendorn e.V.,  Hansastr. 4, 57439 Attendorn <strong>Telefon:</strong> 0 27 22 / 63 41 65 oder per E-mail bestellen <a  href="mailto:info@heimatverein-attendorn.de">info@heimatverein-attendorn.de<br />
</a><a href="../">www.heimatverein-attendorn.de</a></p>
<p><strong>Weitere Verkaufsstellen:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Attendorn</strong> (Buchhaus Frey, Buchhandlung Hintermeier, Buchhandlung Hoffmann, Südsauerlandmuseum, Café Moses und Campingplatz Waldenburg)</li>
<li><strong>Drolshagen</strong> (Buchhandlung am Markt)</li>
<li><strong>Elspe</strong> (Buchhandlung Görg)</li>
<li><strong>Finnentrop</strong> (Buchhandlung am Markt)</li>
<li><strong>Heggen</strong> (Doris Korte)</li>
<li><strong>Hunswinkel</strong> (Getränkequelle Becker)</li>
<li><strong>Kalberschnacke</strong> (Campingplatz und Gaststätte)</li>
<li><strong>Meinerzhagen</strong> (Buchhandlung Schmitz)</li>
<li><strong>Olpe</strong> (Bücherstube Hachmann)</li>
<li><strong>Plettenberg </strong>(Buchhandlung Plettendorff)</li>
<li><strong>Valbert</strong> (Reisebüro Lück und Volksbank)</li>
<li><strong>Windebruch</strong> (Campingplatz und Fischerheim)</li>
<li><strong>Wörmge </strong>(Landhaus Wörmge)</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Wallmerich, wat nu?</title>
		<link>http://www.heimatverein-attendorn.de/2011/05/08/wallmerich-wat-nu/</link>
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		<pubDate>Sun, 08 May 2011 08:18:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>khe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Platt gekürt]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Im Rahmen unserer Plattdeutschen Reihe hier ein Gedicht von Ferdinande Laymann, das sie vor dem Bau der Biggetalsperre in So&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen unserer Plattdeutschen Reihe hier ein Gedicht von Ferdinande Laymann, das sie vor dem Bau der Biggetalsperre in Sorge um eben dieses Tal schrieb:</p>
<p><strong>Wallmerich, wat nu?</strong><br />
Wei kannte nit im Sauerland<br />
Dat Städtchen Attendoorn!<br />
Van dao ut &#8211; dat is ouk bekannt -<br />
Is guet Wallfahrten gaohn</p>
<p>Nao diam Kapelleken Wallmerich.<br />
Dat liet &#8211; nie geiht biargop -<br />
Dreiveirel Stunde siekerlich<br />
Arn Faut vam Tourenkopp.</p>
<p>In fröggerer Tiet, sou wärt vertalt,<br />
Is me eiest in de Kiarke gaohn<br />
Biem Hospitaol; dei is recht alt -<br />
Nu wärt wier wat dran daon.</p>
<p>Dat niawenbie, nu lot miek si-en,<br />
Wu&#8217;t noch viar Jaohren gonk<br />
Ein Huus un dann d&#8217;m Füerster sien<br />
Am ganzen Wiage stonk.</p>
<p>Et gonk siek frögger nit sou schöühn<br />
Tau unser leiwen Frau.<br />
Twaor&#8217;n Wallfahrtswiag, Geröll un Stein-<br />
Doch dat gehaor dotau.</p>
<p>Dei allen Biarge stongen dao<br />
Sou stur un Kopp an Kopp.<br />
Un manchmaol biadden se ouk nao -<br />
Vie Kinger luerden drop.</p>
<p>Dat gaft soun schöünen Wieherhall,<br />
Dei kam vam Keüer hiar,<br />
Laip diar de Schluchten, üewwerall<br />
Geisterde hingerhiar.</p>
<p>Waor dann de Leste Statioun,<br />
Dat leste Leid vergaon,<br />
Dann saoh ma in diam Baukendoum<br />
Dat kleine Kapelleken staohn.</p>
<p>Du kleinet Waldkapelleken du,<br />
Uns allen leiv un Wert!<br />
Off wall de Mutter Guarres nu<br />
Dat Bian nit mehr hört?</p>
<p>Wann hie dat wunderschöüne<br />
Dahl Met allem Drum un Dran<br />
Verschwinget, Water üewwerall -<br />
Wat fange vie dann blouß aan!?</p>
<p><strong>Und hier die Übersetzung &#8211; wie immer von Hubert Wacker +:</strong></p>
<p><strong>Waldenburg, was nun?</strong><br />
Wer kannte nicht im Sauerland<br />
Das Städtchen Attendom!<br />
Von da aus &#8211; das ist auch bekannt -<br />
Ist gut Wallfahrten gehn</p>
<p>Nach dem Kapellchen Waldenburg.<br />
Das liegt &#8211; man geht bergan -<br />
Dreiviertel Stunde sicherlich<br />
Am Fuß vom Turmeskopf.</p>
<p>In früherer Zeit, so wird erzählt,<br />
Ist man erst in die Kirche gegangen<br />
Beim Hospital; die ist recht alt -<br />
Nun wird wieder etwas dran getan.</p>
<p>Das nebenbei. Nun lasst mich sagen,<br />
Wie&#8217;s noch vor Jahren ging<br />
Ein Haus! und dann dem Förster sein&#8217;s<br />
Am ganzen Wege stand.</p>
<p>Es ging sich früher nicht so schön<br />
Zu unsrer lieben Frau.<br />
&#8216;s war der Wallfahrtsweg, Geröll und Stein -<br />
Doch das gehört dazu.</p>
<p>Die alten Wälder standen da<br />
So stur und Kopf an Kopf.<br />
Und manchmal beteten sie auch nach -<br />
Wir Kinder horchten drauf.</p>
<p>Das gab so einen schönen Widerhall,<br />
Der kam vom Keller her (<em>ein Tal links des Weges</em>),<br />
Lief durch die Schluchten, überall<br />
Geisterte hinterher.</p>
<p>War dann die letzte Station,<br />
Das letzte Lied vergangen,<br />
Dann sah man in dem Buchendom<br />
Das kleine Kapellchen stehn.</p>
<p>Du kleines Waldkapellchen, du,<br />
Uns allen lieb und wert!<br />
Ob wohl die Mutter Gottes nun<br />
Das Beten nicht mehr hört?</p>
<p>Wenn hier das wunderschöne Tal<br />
Mit allem Drum und Dran<br />
Verschwindet, Wasser überall -<br />
Was fangen wir dann nur an!?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das neueste Mitteilunsblatt ist erschienen</title>
		<link>http://www.heimatverein-attendorn.de/2011/05/01/das-neueste-mitteilunsblatt-ist-erschienen/</link>
		<comments>http://www.heimatverein-attendorn.de/2011/05/01/das-neueste-mitteilunsblatt-ist-erschienen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 01 May 2011 14:43:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>khe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.heimatverein-attendorn.de/?p=836</guid>
		<description><![CDATA[<p>Genau 80 Seiten umfasst die neueste Ausgabe des Mitteilungsblattes des Vereins für Orts- und Heimatkunde Attendorn e.V., d&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Genau 80 Seiten umfasst die neueste Ausgabe des Mitteilungsblattes des Vereins für Orts- und Heimatkunde Attendorn e.V., das in diesen Tagen den Mitgliedern zugestellt wird. Auch diesmal wird es voll und ganz seinem Titel: „Attendorn &#8211; Gestern und Heute“ wieder einmal gerecht, denn neben Berichten aus der Geschichte der Hansestadt sind auch aktuelle Zeilen zu lesen.</p>
<p>So beschäftigt sich Brigitte Puth auf 20 Seiten mit der Suche nach der verschollenen Familie Albert und Karolina Guthmann aus der Bleichergasse 329, eine jüdische Familie, die in Attendorn eine Metzgerei besaß und hier bis Ende der 30er Jahres des vorigen Jahrhunderts lebte und an die sich hier kaum noch jemand erinnert.</p>
<p>Dr. med. Klaus Pfeifer berichtet über einen Bekannten Siegerländer, der obwohl evangelisch, sehr mit dem Attendorner Pfarrer Johann Baptist Molitor befreundet war: Johann Heinrich Jung genannt Stilling. Molitor war es, der den jungen Jung dazu überredete Medizin zu studieren und sich so im hiesigen Gebiet einen Namen machen konnte.</p>
<p>Weiter in die Geschichte der Stadt geht Dr. Markus Köster mit seinen Artikel „Attendorn, die sehenswerte alte Stadt – Eine fotografische Stadtwanderung aus dem Jahr 1932“, in dem er an den damaligen Heimatkundeunterricht (heute: Sachkunde) erinnert, wobei er zahlreiche Fotos des damaligen Gründers und Leiters der Lichtbildstelle des Regierungsbezirks Arnsberg, Heinrich Genau, verwendet.</p>
<p>Guido und Nicole Kost schildern die 100jährige Geschichte des Hauses „Schnaps-Kost“ am Kirchplatz, wobei die Geschichte des Gebäudes nicht fehlt.</p>
<p>125 Jahre Freiwillige Feuerwehr in Attendorn von Uli Johannes und das Doppeljubiläum des SGV (120 Jahre Abteilung Attendorn und 70 Jahre SGV Hütte) von Gabriele Schmidt fehlen ebenso wenig wie ein Bericht über 33 Jahre Plattdeutscher Kreis von Meinolf Lüttecke.</p>
<p>Abgerundet wird das Heft mit Artikeln von Birgit Haberhauer-Kuschel und Georg Ortmann über den Abriss des Hauses Breite Straße 16, von Pfarrer Andreas Schliebener über den Wichernkranz vor der evangelischen Erlöserkirche in der Adventszeit und von Monika Löcken über die Sammlungszugänge im Südsauerlandmuseum im Jahre 2010.</p>
<p>Das Heft kann auch von Nichtmitgliedern montags von 18 bis 20 Uhr in der Geschäftsstelle an der Hansastraße 4 erworben werden. (khe)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>In der Karwiacke</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Apr 2011 15:08:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>khe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Platt gekürt]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Passend zur Karwoche ein Gedicht von Ferdinande Laymann:</p>
<p><strong>In der Karwiacke</strong></p>
<p>De Klocken sind nao Roum, sou heddet frögger.<br />
Dann hewek äse Kind sou manchmaol luert;<br />
Doch nümaols konnek se seihn, dei fleiget högger<br />
Uawen diar de Luft, se hat ganz schwinde spurt,</p>
<p>Sou s&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Passend zur Karwoche ein Gedicht von Ferdinande Laymann:</p>
<p><strong>In der Karwiacke</strong></p>
<p>De Klocken sind nao Roum, sou heddet frögger.<br />
Dann hewek äse Kind sou manchmaol luert;<br />
Doch nümaols konnek se seihn, dei fleiget högger<br />
Uawen diar de Luft, se hat ganz schwinde spurt,</p>
<p>Sou sagte uns de Mutter, un nu blöset &#8211; pas&#8217;t op -<br />
Vam Teueren de Kösters Jupp<br />
Et Muarrens un et middags un et aowens -<br />
Dat is nit üewwerall äs hi de Bruk.</p>
<p>Jao, dei drei lesten Dage wor&#8217;n sou truerig<br />
Un doch ouk wir sou andächtig un fromm.<br />
Dei Hiarrguattsklageleier wor&#8217;n sou schuerig -<br />
De „Haustadt&#8221; harr&#8217;daofiar dian rechten Toun,</p>
<p>Un dann dei Siagen am Karsunnaowend-middag;<br />
Sou giegger twei Uhr woret an d&#8221; r Tiet.<br />
De „Hellhake&#8221; stonk alt im Choerpötchen<br />
Un grout un klein drümme hiar bit hingen wiet.</p>
<p>Dat Klöckelchen harre ouk alt dreimaol kleppet,<br />
Vi Kinger holFn dian Siemmel in de Luft<br />
Recht houge, dat ne ouk de Siagen drieppet;<br />
Daobi giat me siek ouk noch manchmaol schuft.</p>
<p>Soun Oustersiemmel met viell Oustersiagen,<br />
Met Küemm gebacken, knusperich un fris,<br />
Dei küemmet, wann&#8221; t iawen geiht, noch allerwiagen<br />
Am Oustermuarren op en Kaffeidis.</p>
<p>Und hier &#8211; wie immer &#8211; die Übersetzung ins Hochdeutsche von Hubert Wacker+</p>
<p><strong>In der Karwoche</strong><br />
Die Glocken sind nach Rom, so hieß es früher.<br />
Dann habe ich als Kind so manches Mal geschaut;<br />
Doch niemals konnte ich sie sehen, die fliegen höher<br />
Oben durch die Luft, sie haben ganz schnell gespurtet,</p>
<p>So sagte uns die Mutter, und nun bläst &#8211; passt auf-<br />
Vom Turm der Kösters Jupp Am Morgen und am Mittag und am Abend -<br />
Das ist nicht überall wie hier der Brauch.<br />
Ja, die letzten drei Tage war&#8217;n so traurig<br />
Und doch auch wieder so andächtig und fromm.</p>
<p>Die Herrgottslieder war&#8217;n so schaurig -<br />
Der Hauistadt* hart&#8217; dafür den rechten Ton.<br />
Und dann der Segen am Karsamstag Mittag;<br />
So gegen zwei Uhr war es an der Zeit.<br />
Der Hellhacke* stand schon im Chorpförtchen Und<br />
Groß und Klein drum herum bis weit hinten.</p>
<p>Das Glöckchen hatte auch schon dreimal angeschlagen,<br />
Wir Kinder hielten die Semmel in die Luft<br />
Recht hoch, dass sie auch der Segen treffe;<br />
Dabei hat man sich auch manches Mal geschubst.</p>
<p>So&#8217;n Ostersemmel mit viel Ostersegen,<br />
Mit Kümmel gebacken, knusprig und frisch,<br />
Der kommt, wenn&#8217;s eben geht, noch von altersher<br />
Am Ostermorgen auf den Kaffeetisch.</p>
<p><em>*) Haustadt und Hellhacke waren Geistliche in Attendorn</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Palmenwigge</title>
		<link>http://www.heimatverein-attendorn.de/2011/03/31/palmenwigge/</link>
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		<pubDate>Thu, 31 Mar 2011 15:27:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>khe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Platt gekürt]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Noch immer gibt es in der katholischen Kirche den Brauch, am Palmsonntag (Sonntag vor Ostern) Palmzweige segnen zu lassen.</p>
<p>H&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch immer gibt es in der katholischen Kirche den Brauch, am Palmsonntag (Sonntag vor Ostern) Palmzweige segnen zu lassen.</p>
<p>Hier ein Gedicht von Ferdinande Laymann aus dem Manuskript &#8220;Rund um Attendorn &#8211; Plattdeutsche Gedichte&#8221;  in der Übersetzung von Hubert Wacker :</p>
<p>Wann Frögger am Palmsundagmuarren<br />
De Klocken sungen hell un klaor<br />
Tauer Palmenwigge, waor mien Suarren,<br />
Dat iek viaraan biem Siagen waor.</p>
<p>Naohiar drachf iek dian Palmbuß wichtig<br />
Nao Heime un raip alt van wi-em:<br />
„Düenn Muarren waoret owwer richtig,<br />
Vi hätf d&#8217;n meiesten Siagen kri-em.&#8221;</p>
<p>De Mutter deildene, äs dat Moude,<br />
Un stalltene rechts un links opsiet<br />
Vam Hiarrguattskrüz op d&#8217;r Kumoude.<br />
Nummedags waof t dann fiar&#8217;n Vatter Tiet.</p>
<p>Med&#8217;m Palm opet Land te gaohn, hei well men,<br />
Sou äs dat Sitte waor un Bruk,<br />
Am hüdigen Dag dat Kaoren pälmen,<br />
Et stonk in manchen Jaohr recht lut.</p>
<p>Un harre dann dian Palmensiagen<br />
An all&#8217;n veier Ecken guet aanbracht,<br />
Hiaddet luter noch, trotz Sturm un Riagen,<br />
En guerren Koarenhiarwest gaft.</p>
<p>Iek weit nit, ofse in hüdigen Ti-en<br />
Noch viel op Bruk un Sitte giat;<br />
Wao se nit maol mehr de Tiet könnt si-en<br />
Im altgewuenden, leiwen Platt.</p>
<p>Se hätf ouk luter noch wat viar,<br />
Küert me se maol taum Naowern aan.<br />
Se sind waan hinger&#8221; m Gelle hiar,<br />
As hönk iarre Seligkeit dodraan.</p>
<p>Wei frögger dann am Sunndagmuarren<br />
Spazeieren im Staadtfelle gonk,<br />
Dei waor sou frouh un aohne Suarren,<br />
Wann dicht un voll dat Kaoren stonk.</p>
<p>Hier die Übersetzung:</p>
<p><strong>Palmenweihe</strong></p>
<p>Wenn früher am Palmsonntagmorgen<br />
Die Glocken sangen hell und klar<br />
Zur Palmenweihe, war mein sorgen,<br />
Dass ich voran beim Segen war.</p>
<p>Nachher trug ich den Palmenbusch wichtig<br />
Nach Hause und rief schon von weitem:<br />
&#8220;Heute Morgen war es aber richtig,<br />
Wir haben den meisten Segen bekommen.&#8221;</p>
<p>Die Mutter teilte ihn, wie das Mode,<br />
Und stellte ihn rechts und links auf die Seite<br />
Vom Herrgottskreuz auf die Kommode.<br />
Nachmittags wurde es dann für den Vater Zeit,</p>
<p>Mit d&#8217;n Palmen aufs Land zu gehen, er will blos,<br />
So wie das Sitte war und Brauch,<br />
Am heutigen Tag das Korn pälmen,<br />
Es stand in manchem Jahr recht dünn.</p>
<p>Und hatte er dann den Palmensegen<br />
An allen vier Ecken gut angebracht,<br />
Hat es immer noch, trotz Sturm und Regen,<br />
Einen guten Kornherbst gegeben.</p>
<p>Ich weiß nicht, ob sie in heutigen Zeiten<br />
Noch viel auf Brauch und Sitte geben;<br />
Wo sie noch nicht mal mehr die (Tages-) Zeit können sagen (grüßen)<br />
Im altgewohnten, lieben Platt.</p>
<p>Sie haben immer noch was (anderes) vor.<br />
Spricht man sie mal zum Nachbarschaft pflegen an.<br />
Sie sind sehr hinter dem Gelde her,<br />
Als hing&#8217; ihre Seligkeit daran.</p>
<p>Wer früher dann am Sonntagmorgen<br />
Spazieren im Stadtfelde ging,<br />
Der war so froh und ohne Sorgen,<br />
Wenn dicht und voll das Korn stand.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Joseipesdag</title>
		<link>http://www.heimatverein-attendorn.de/2011/02/27/joseipesdag/</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Feb 2011 10:10:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>khe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Platt gekürt]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Hört doch, fiar wian is dann dat schöüne Lüen-</p>
<p>Sou fierlich, jez in d&#8217;r Fastentiet?</p>
<p>Wei sou fraot, diamme könnt i ruhig s&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hört doch, fiar wian is dann dat schöüne Lüen-</p>
<p>Sou fierlich, jez in d&#8217;r Fastentiet?</p>
<p>Wei sou fraot, diamme könnt i ruhig sihen:</p>
<p>„Dat weit doch jeiderein hi wiet un siet.&#8221;</p>
<p>Du möchtest diek jou eigentlich wat schlämmen,</p>
<p>T`fraogen äs de reinst Unvernunft.</p>
<p>lek wellt di owwer nit fiar Üewwel niammen,</p>
<p>Du bis jou ouk kein Metglied van d&#8217;r Zunft.</p>
<p>Wann in d&#8217;r Mäte sou de Klocken singet,</p>
<p>Dann hört met doch ut jeidem vollen Toun,</p>
<p>Dei in dian stillen Fieraowend klinget;</p>
<p>Dat gilt d&#8217;r Bauzunft iarrem Schutzpatroun.</p>
<p>Nu waoret stille, summend, ganz van wihem</p>
<p>Kam noch d&#8217;allerleste Klockenschlag,</p>
<p>As mahnede uns an vergaone Tihen,</p>
<p>An dei, dei viar uns fierden Joseipesdag.</p>
<p><span style="color: #3366ff;">Und hier die Übersetzung in das Hochdeutsche:</span></p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>Josefstag</strong></span></p>
<p><span style="color: #3366ff;"> Hört doch, für wen ist denn das schöne Läuten</span></p>
<p><span style="color: #3366ff;">So feierlich, jetzt in der Fastenzeit?</span></p>
<p><span style="color: #3366ff;">Wer so fragt, dem könnt ihr ruhig sagen:</span></p>
<p><span style="color: #3366ff;">&#8220;Das weiß doch jederein hier weit und breit.&#8221;</span></p>
<p><span style="color: #3366ff;"><br />
</span></p>
<p><span style="color: #3366ff;"> </span></p>
<p><span style="color: #3366ff;">Du müsstest dich ja eigentlich <em>(was)</em> schämen,</span></p>
<p><span style="color: #3366ff;">Zu fragen wie die reinste Unvernunft.</span></p>
<p><span style="color: #3366ff;">Ich will&#8217;s dir aber nicht für Übel nehmen,</span></p>
<p><span style="color: #3366ff;">Du bist ja auch kein Mitglied in der Zunft.</span></p>
<p><span style="color: #3366ff;"><br />
</span></p>
<p><span style="color: #3366ff;"> </span></p>
<p><span style="color: #3366ff;">Wenn in dem Märzen so die Glocken singen,</span></p>
<p><span style="color: #3366ff;">Dann hört man&#8217;s doch aus jedem vollen Ton,</span></p>
<p><span style="color: #3366ff;">Der in den Feierabend klinget:</span></p>
<p><span style="color: #3366ff;">Das gilt der Bauzunft ihrem Schutzpatron.</span></p>
<p><span style="color: #3366ff;"><br />
</span></p>
<p><span style="color: #3366ff;"> </span></p>
<p><span style="color: #3366ff;">Nun war es stille, summend, ganz von weitem</span></p>
<p><span style="color: #3366ff;">Kam noch der allerletzte Glockenschlag,</span></p>
<p><span style="color: #3366ff;">Als mahnte er uns an vergangene Zeiten,</span></p>
<p><span style="color: #3366ff;">An die, die vor uns feierten Josefstag.</span></p>
<p><span style="color: #3366ff;"><br />
</span></p>
<p><span style="color: #3366ff;"><em><span style="color: #000000;">Der Text ist aus dem Nachlass von Ferdinande Laymann; die Übersetzung fertigte Hubert Wacker +</span></em><br />
</span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Jahreshauptversammlung 2011</title>
		<link>http://www.heimatverein-attendorn.de/2011/02/18/jahreshauptversammlung-2011-2/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Feb 2011 14:17:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>khe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Insgesamt 442 Besucher nahmen an den 12 Monatsversammlungen des Vereins für Orts- und Heimatkunde im Jahr 2010 und toppten d&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Insgesamt 442 Besucher nahmen an den 12 Monatsversammlungen des Vereins für Orts- und Heimatkunde im Jahr 2010 und toppten damit die durchschnittliche Besucherzahl des Jahres 2009 um eine Person, erklärte der bisherige Schriftführer des Vereins, Peter Prentler, auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung am vergangenen Donnerstagabend (17.2.2011)  in seinem Jahresbericht. Prentler erinnerte dabei auch an die Eröffnung der Ausstellung: „Attendorn, 28. März 1945 – Bilder einer zerstörten Stadt“, die am 1. November von Bürgermeister Hilleke im St. Liborius-Seniorenzentrum eröffnet worden war und die bis Ende Februar noch andauert.</p>
<p>Nachdem die Kassenprüfer Hubert Hengstebeck und Richard Korte dem Schatzmeister Marcus Kaufmann eine solide und erfolgreiche Kassenführung bescheinigt hatten, erteilten die anwesenden rund 10 Prozent der 360 Mitglieder (+ 4 gegenüber 2009) dem Vorstand einstimmig  die Entlastung. Für Hubert Hengstebeck wurde Josef Schulte als neuer 2. Kassenprüfer benannt.</p>
<p>Bei den notwendigen, turnusmäßigen Wahlen zum Vorstand gab es allerdings eine Überraschung. So wurde Reinhard König als 1. Vorsitzender erwartungsgemäß einstimmig wiedergewählt, auch das Mitglied des erweiterten Vorstandes Dieter Thys wurde einstimmig in seinem Amt bestätigt, aber die durch den privat begründeten  &#8211; im vorigen Jahr schon angekündigten – Rücktritt von Peter Prentler notwendige Neuwahl eines Schriftführers führte zu keinem Ergebnis, da niemand der Anwesenden bereit war, dieses Amt zu übernehmen. Der (Rest-)Vorstand wurde beauftragt, bis spätestens zur nächsten Jahreshauptversammlung einen geeigneten Kandidaten/in zu finden.</p>
<p>Auf Grund eines Antrages von Franz Richard, das Grabdenkmal von Professor Julius Pickart mit einer Gedenktafel seitens des Vereins zu versehen, ergab sich eine eingehende Diskussion. Dabei war man sich einig, dass der Verein für das Anliegen der falsche Adressat war, da das Denkmal auf dem städtischen ehemaligen katholischen Friedhof an der Windhauser Straße steht. Es wurde im Einverständnis mit dem Antragsteller beschlossen, seinen Antrag an den Bürgermeister mit der nachdrücklichen Bitte, den Antrag auch zum Anlass zu nehmen, einmal über die Sicherung und unter Schutz zu stellenden Denkmale auf den Attendorner Friedhöfen nachzudenken, weiterzuleiten.</p>
<p>Auch solle sich der Vorstand noch intensiver mit dem Problem der Häuser, die im Stadtkern abgerissen werden sollen, beschäftigen, wobei es nicht reiche, den entsprechenden Stellen bei Stadt und Kreis die Bedenken vorzutragen.</p>
<p>Obwohl die Besucherzahlen der Monatsversammlungen gut sind, waren einige der Anwesenden Mitglieder mit den Themen der Versammlungen nicht ganz einverstanden. Es wurde daher vereinbart, die Mitglieder im nächsten Jahresheft, das noch vor Ostern erscheinen wird, aufzurufen, Wünsche für die Monatsversammlungen schriftlich an den Vorstand des Vereins zu richten.<em> (khe)</em></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mine Hielligen Drei</title>
		<link>http://www.heimatverein-attendorn.de/2011/02/04/mine-hielligen-drei/</link>
		<comments>http://www.heimatverein-attendorn.de/2011/02/04/mine-hielligen-drei/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 Feb 2011 15:39:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>khe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Platt gekürt]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Obwohl der Tag schon vorbei ist, fanden wir das Gedicht von Ferdinande Laymann dennoch so interessant, dass wir es als Februa&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Obwohl der Tag schon vorbei ist, fanden wir das Gedicht von Ferdinande Laymann dennoch so interessant, dass wir es als Februar-Text veröffentlichen:</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Mine Hielligen Drei</span></strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;"> </span></strong></p>
<p>Jao, Frögger, dao lagte sou daipen Schnei</p>
<p>Ob Hielligen Drei,</p>
<p>Wann de Staren noch houge am Hiemmel stonk,</p>
<p>Unse Mutter alt schwind in de Fröühmisse gonk.</p>
<p>Dann sog iek se kommen diar&#8217;n daipen Schnei</p>
<p>Üewwern Schnellmerich runder, mine hielligen Drei.</p>
<p>Nu wor&#8217;n se alt op d&#8217;r hingersten Brüggen.</p>
<p>Se reiten Kamele met dian puckeligen Rüggen</p>
<p>Un einer sougar sät ob&#8221; m Elefant.</p>
<p>Soun schwuarten Kruskopp holFn Toum in d&#8221; r Hand:</p>
<p>Sou kamen se aan äs groute Hären,</p>
<p>Un allen viarrop dei helle Stären</p>
<p>Bleif grad buar d&#8217;r Hospitaolskiarken staohn -</p>
<p>„Hi is dat Kind, hi mofFvi rinnergaohn.&#8221;</p>
<p>Sou sagten dei Küennige, brachten Wierouk un Gold</p>
<p>Un Myrren un waoren kein bietchen stolt.</p>
<p>Dat Chriskinneken nickede ne fröndlich tau,</p>
<p>Un ouk sine Mutter, unse leiwe Frau.</p>
<p>Iek dachte, dat seih&#8221; k mi düen Nummedag aan,</p>
<p>Dao hordek, dat de Mutter alt wiherkam.</p>
<p>Sei kloppede sie eiest dian Schnei vannen Sualen,</p>
<p>Toug d&#8217;n Mantel ut, lagte noch Holt un Kualen</p>
<p>Ob n Heerd, taufruaren wor&#8217;n Bigge un Diek,</p>
<p>An dian Finsterschiewen lisblaumen un Riep.</p>
<p>Klafterdaip lagte de Schnei.</p>
<p>Dann raip se diart Hus.&#8221;Mine Hielligen Drei!&#8221;</p>
<p>Sou bout nie Dreiküennige de Dagestiet,</p>
<p>Owwet Düendaa noch Bruk is weit iek nit.</p>
<p>Jao Frögger, dao lagte sou daip de Schnei</p>
<p>Ob Hielligen Drei.</p>
<p>Und hier &#8211; wie immer-  für die des Attendorner Platt nicht Mächtigen die Hochdeutsche Übersetzung:</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Meine Heiligen Drei</span></strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;"> </span></strong></p>
<p>Ja, früher, da lag so tiefer Schnee</p>
<p>Auf Heiligen Drei,</p>
<p>Wenn der Stern noch hoch am Himmel stand,</p>
<p>Unsere Mutter schon geschwind in die Frühmesse ging.</p>
<p>Dann sah ich sie kommen durch&#8217;n tiefen Schnee</p>
<p>Über&#8217;n Schnellenberg runter, meine heiligen Drei.</p>
<p>Nun war&#8217;n sie schon auf der hintersten Brücke.</p>
<p>Sie ritten Kamele mit den buckligen Rücken.</p>
<p>Und einer sogar saß aufm Elefant.</p>
<p>So&#8217;n schwarzer Krauskopf hielt&#8217;n Zaum in der Hand.</p>
<p>So kamen sie an wie große Herren,</p>
<p>Und allen vorauf der helle Stern</p>
<p>Blieb grad über der Hospitalkirche steh&#8217;n -</p>
<p>&#8220;Hier ist das Kind, hier müssen wir hineingehen.&#8221;</p>
<p>So sagten die Könige, brachten Weihrauch und Gold</p>
<p>Und Myrrhe und waren kein bisschen stolz.</p>
<p>Das Christkind nickte ihnen freundlich zu,</p>
<p>Und auch seine Mutter, unsere Liebe Frau.</p>
<p>Ich dachte, das sehe ich mir heute Nachmittag an,</p>
<p>Da hört&#8217; ich, dass meine Mutter schon wiederkam.</p>
<p>Sie klopfte sich erst den Schnee von&#8217;en Sohlen,</p>
<p>Zog d&#8217;n Mantel aus, legte noch Holz und Kohlen</p>
<p>Auf den Herd; zugefroren war&#8217;n Bigge und Teich,</p>
<p>An den Fensterscheiben Eisblumen und Reif.</p>
<p>Klaftertief (~l,5m) lag der Schnee.</p>
<p>Dann rief sie durchs Haus: &#8220;Meine Heiligen Drei!&#8221;</p>
<p>So bot man (an) Dreikönige die Tageszeit,</p>
<p>Ob es heute noch Brauch ist, weiß ich nicht.</p>
<p>Ja, früher, da lag so tief der Schnee Auf Heiligen Drei.</p>
]]></content:encoded>
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